SuchenStartseiteFAQMitgliederMitgliederNutzergruppenAnmeldenLogin
Login
Benutzername:
Passwort:
Bei jedem Besuch automatisch einloggen: 
:: Ich habe mein Passwort vergessen!
T I M E L I N E

Wichtig:
Dieses Forum dient lediglich als Archiv für das "A new War". Hier sind sämtliche Postings verfasst worden, die vor unserem ersten Zeitsprung stattfanden. Herzlichen Dank für die Beteiligung zur damaligen Zeit und wir hoffen auf weiterhin viel Spaß im neuen Forum.

T E A M

ADMINISTRATOREN





MODERATOREN


Teamseite
L I N K S

Storyline
Plot
RPG Videos
Wanted
Unwanted
Vergebene Avatare


O R D E R S

Wir sind 14+ gerated.
Das heißt, dass ihr euch erst anmelden dürft, wenn ihr bereits das 14. Lebensjahr erreicht habt. Da wir dies nicht überprüfen können, hoffen wir daher auf eure Ehrlichkeit uns und euch selbst gegenüber!

Important Rules
Impressum & Disclaimer


Teilen | 
 

 Blade | Samuel Blackwell auf "Seventra"

Nach unten 
AutorNachricht
The Master
Adminnickname
avatar

Anzahl der Beiträge : 130
Anmeldedatum : 16.03.08

BeitragThema: Blade | Samuel Blackwell auf "Seventra"   Do Nov 20, 2008 10:33 pm

SAMUEL BLACKWELL
Ohne anzuklopfen stapfte Jackson voran in Blades Büro, als wäre er hier zu Hause, dicht gefolgt von den beiden anderen, die den Spion trugen und ihn unsanft auf den Fußboden warfen. "Tschuldige, dass wir stören, Chef", sagte er zuversichtlich grinsend. "Oh, die Herren Tryloyd und Drake, sehr angenehm!", begrüßte er noch schnell die beiden anderne, bevor er wieder zu Blade sah. "Den hier haben wir im Hangar aufgegabelt. Wollte sich doch tatsächlich als Rakari ausgeben, aber ich hab ihn durchschaut. Kann Kuno sich glücklich schätzen, dass er schon tot is, er hätte ihn zu deiner Besprechung gehen lassen! Er hat übrigens zwei von uns erschossen, schlimmes Kerlchen", sagte er vergnügt und klopfte sich auf die Brust, als hätte er einen Orden dafür verdient, dass ihm mal etwas gelungen war. Dass er sich allerdings ziemlich affig benahm, schien ihm selbst zumindest nicht aufzufallen. "Ich dachte, ich bring ihn dir mal, du willst sicher wissen, was er hier sucht."
Sam war gerade wieder dabei zu sich zu kommen und stöhnte leise auf. Er war sauer auf sich selbst, weil er so unvorsichtig gewesen war. Jetzt hatte er den Salat. Es war zwar nicht das erste Mal, dass er in ein Verhör gekommen war, doch beim letzten Mal hatte Enrico ihn wieder rausgeholt, sozusagen in letzter Minute. Hier würde es kein anderer wagen, Seventra zu betreten. Jetzt bist du tot!, schoss es ihm durch den Kopf, als er sich leicht aufrichtete und die Hand gegen die dröhnende Schläfe presste. Schon im nächsten Moment bekam er wieder einen Tritt in die Rippen und sackte ein. "Mistkerl!", fluchte er leise und sah dann zum ersten Mal auf. Als erstes fielen ihm die zwei Kerle auf, die ziemlich hochnäsig auf ihn herabsahen. Sam kannte den Dunkelhaarigen, den anderen hatte er noch nie gesehen. "Tryloyd!", flüsterte er leise, sodass es Jackson mitbekam, der grinste. "Jaja, hab nur Respekt vor unseren Herren!", sagte dieser, doch Sam hörte gar nicht hin. Sein Blick fiel auf den letzten der Männer und sein Blick verdüsterte sich. Da stand eindeutig der Anführer der "Dragons Cave", der normalerweise in ein republikanisches Gefängnis gehören sollte. Seine Antipathie rührte schon daher, dass er ein Verbrecher war und er nun mal in dieser Hinsicht sehr genau erzogen wurde. Alles, was mit Raub, Mord und Eigennutz zu tun hatte, war schlecht und so war Blade automatisch schlecht. "Ihr werdet sowieso nichts aus mir rauskriegen." Nur über meine Leiche, dachte er sich und funkelte Blade an, während die anderen beiden ihn auf einen Stuhl zerrten und ihm die Hände fesselten. Hatten sie etwa Angst, dass er ihrem Anführer einen verpassen könnte? Wie gern würde er das jetzt tun!



BLADE
Blade war immer noch in dem Gespräch mit seinen alten Freunden vertieft, als urplötzlich Jackson, dieser Taugenichts von Verbrecher, in sein Büro gestürmt kam. Nur dieses Mal brachte er Beute mit. Es war ein seltsamer Typ, wahrscheinlich ein Spion. Blade kniete sich vor dem Typen hin und grinste ihn an. "Na, willst du uns nicht deinen Namen verraten und was du hier zu suchen hast? Das würde die ganze Sache erheblich erleichtern", meinte er und legte ihm gespielt freundschaftlich die Hand auf die Schulter. In diesem Moment verlor Blade den Boden unter den Füßen.

Flashback:
Er war auf einmal in so einer Art Traumwelt und er fiel durch einen riesiges schwarzes Loch. Dann auf einmal knallte er auf einen Holzboden. Er stand auf und sah sich um. Er befand sich auf Kashyyyk, vor der Republikanischen Botschaft. Es regnete. Dort vor der Tür standen zwei Menschen, ein Mann und eine Frau. Sie waren beide noch sehr jung, höchstens 16. Die Frau hielt einen Korb im Arm, in dem zwei in Leintüchern gewickelte Babys lagen. Die beiden schienen zu schlafen und die Frau weinte. "Ich will sie nicht weggeben, James. Sie sind unser ein und alles, woher wollen wir wissen, dass es ihnen gut geht?", fragte die Frau den Mann, mit Tränen im Gesicht. "Wir haben keine andere Wahl, Linda. Wenn dein Vater herausfindet, dass wir Kinder haben, wird er sie jagen und töten, er wird nicht zu lassen, dass die beiden ein Leben führen. Das ist die einzige Möglichkeit, sie vor ihm zu schützen. Vergiss das nicht", entgegnete der Mann. Die Frau wollte zuerst etwas erwidern, sah aber dann doch ein, dass James Recht hatte und nickte nur. Danach legte sie den Korb vor die Tür der Botschaft, gab den Babys noch jeweils einen Kuss und verschwand im Regen. "Mum, geh nicht!", riefen Blade und dieser Typ wie aus der Pistole geschossen gleichzeitig. Blade wusste nicht warum er das gerufen hatte, er kannte die Frau doch nicht einmal, doch irgendwie hatte er gespürt, dass sie seine Mutter war. Auf einmal war es wie als würden sie eine Kamera in der Hand halten und die Babys herzoomen. Auf den Leinentüchern lag jeweils eine Namenskette. Auf der einen stand "Blade" und auf der anderen "Samuel".
Flaschbackend

Blade schlug die Augen auf. Er saß immer noch in der gleichen Position wie vorher da, doch seine Augen zeigten, dass er geschockt war und dem Typen erging es wohl genau so. "Sam?"



SAMUEL BLACKWELL
Sam funkelte sein Gegenüber weiterhin böse an, auch wenn er den Blick nicht von den Augen des Anführers nahm. Er würde ihn ganz sicherlich nicht zeigen, dass er Respekt, ja, vielleicht sogar ein wenig Angst vor dem hatte, was kommen könnte. Das würde diesen Banditen doch nur noch mehr Spaß machen.
Als Blade Anstalten machte, eine Hand auf seine Schulter zu legen, wäre er zurückgezuckt, wenn er es gekonnt hätte, doch die Fesseln saßen gut und so blieb auch Sam von dieser Erinnerung nicht verschont. Sie stach ihm in die Schläfen wie Messer und doch wussten beide sofort, dass sie real war. Es war eine Erinnerung, die sie kaum haben durften. Sie waren Babys gewesen, wie ging das? Die Frau erweckte Sehnsüchte in ihm, er wollte mehr von ihr wissen, ihr nachrennen.
Vollkommen entsetzt starrte Sam Blade an, als sie wieder aus dieser Trance erwachte und der Raum um sie herum wieder so real war wie noch wenige Sekunden zuvor. Hier schien kaum Zeit vergangen zu sein. Keiner im Raum schien zu kapieren, was gerade passiert war, mit Ausnahme von den beiden Betroffenen. Genauso instinktiv wie Sam gewusst hatte, dass diese Frau in dieser Erinnerung seine Mutter war, nach der er einst vergeblich gesucht hatte, wusste er auch, dass dieser Mann vor ihm mit ihm verwandt war. Er war sein Bruder?! Das war unmöglich, er war nicht mit einem Verbrecher verwandt, noch dazu dem Anführer einer solchen widerlichen Bande. Dennoch nickte er auf seine Frage hin. Sam konnte ihn nicht belügen. Eben noch hatte er Gelüste gehabt, ihn zu verkloppen.
"Kennt ihr euch?", platzte es schließlich aus Jackson heraus, der sich als erstes wieder gefasst hatte.
Erst jetzt registrierte Sam, dass sie nicht allein hier waren, doch er antwortete nicht, zumindest nicht Jackson. "Du bist … das ist unmöglich, ich kenn dich doch gar nicht, ich meine, du … ich … Blade ist mein? Nein …" Es war sinnlos, sich da rauszureden. Er war als Baby adoptiert worden, auf Kashyyyk, war vor dieser Botschaft abgesetzt worden, er besaß diese Namenskette, trug sie schon seit er ein Kind war mit sich herum, weil er sie gemocht hatte, ab seinem 18. Lebensjahr dann nur noch, weil es die einzige Erinnerung an seine wahre Familie war, diese Erinnerung war echt, der Zufall wäre zu groß. Sam blieb nun mal ewig der Skeptiker, obwohl das Gefühl, einen Bruder zu haben, ihn doch eigenartiger Weise mit Freude erfüllte, die er nicht verstehen konnte. Ja, er verspürte sogar Gelüste, ihn zu umarmen. Was passierte hier? Er war ein Gefangener! "Hast du sie auch?", hakte er nach und spielte dabei auf die goldene kleine Kette an ohne deren Namen zu nennen.
"Ich glaube, Boss, er hat sie nicht mehr alle – sollen wir ihn mal für ne Weile wegsperren?", kommentierte Jackson und wartete darauf, dass Blade ihm irgendeinen Befehl gab.



BLADE
Blade war genau so verwirrt wie sein Gegenüber und Jacksons dumme Kommentare lösten diese Verwirrung auch nicht auf. Als Samuel nach der Kette fragte und Jackson wieder eines seiner Kommentare abließ. Blade wurde wütend. "RAUS HIER! ALLESAMT! UND WEHE IHR LASST AUCH NUR NOCH EINEN REIN!", schrie er und die Ersten rannten schon aus dem Büro. Jackson und ein Teil von Blades Gästen waren noch da. "Jackson, bring meine Gäste sofort in den Besprechungssaal! Und wehe, du tauchst auch nur noch einmal hier auf, ohne dich vorher anzumelden!", sagte er ruhig aber ernst.
Als alle den Raum verlassen hatten, band er Sam los. Es lag wohl daran, dass er gerade erfahren hatte, dass dieser Typ sein Bruder war. Dann zog er die Namenskette unter seinem Hemd hervor und zeigte sie ihm. Kaum hatte er das getan, umarmte Blade ihn brüderlich. "Alter, ich hatte mit allem gerechnet, doch nie damit, dass ich nen Bruder hab, ehrlich", meinte er und grinste ihn an.



SAMUEL BLACKWELL
Mit diesem plötzlichen Wutausbruch von Blade hatten weder seine Angestelten noch Sam selbst gerechnet. Tatsächlich zuckte er kurz ein bisschen zusammen, schwor sich dann aber, sich zusammen zu reißen. Das Ganze war verwirrend genug, da musste er nicht auch noch durchdrehen, oder?
Jackson war unterdessen ziemlich heftig zusammengezuckt. Seine eben erhoffte Prämie schwamm dahin und er sah zu Tryloyd und Drake. "In Ordnung, Boss. Folgen Sie mir bitte, meine Herren", sagte er und verschwand dann gefolgt von den beiden verwirrten Kopfgeldjägern aus dem Raum.
Als alle verschwunden waren und die Tür geschlossen, war Sam ziemlich überrascht, dass Blade ihn losband. Hatte er keine Angst, dass er ihm was vorgaukelte und jetzt versuchen würde zu fliehen? Kurz kam ihm tatsächlich der Gedanke, doch dafür war zu neugierig auf das, was er eben gesehen hatte.
Er rieb sich die schmerzenden Handgelenke und stand auf, als ihm Blade schließlich die Kette zeigte. "Die sieht aus wie meine!", sagte er erstaunt, doch im nächsten Moment umarmte der andere ihn schon. Das war Sam nun doch ein wenig zuviel des Guten und er wusste nicht so recht, wie er reagieren sollte. Vorher hatte er es sich ja sogar gewünscht! Noch war ihm das Ganze nicht so wirklich geheuer, weshalb er recht froh war, als er ihn doch wieder losließ. "Ähm, ja ... ich auch nicht ...", versuchte er zu lächeln, was ihm ein wenig misslang. "Wieso glaubst du, dass das wahr ist? Gut, wir haben die Ketten und ja, irgendwie war es realistisch, aber ..." Sam starrte Blade an, als hätte er noch nie einen anderen Menschen gesehen. Er wusste nicht, was er sagen sollte. Verdammte Skepsis.



BLADE
Blade grinste. "Da gibt es kein aber, Sam! Hast du es nicht gespürt? Das Ganze ist wirklich passiert. Diese Frau war unsere Mutter und der Typ unser Vater! Unser Großvater hätte sie und uns getötet, hätte er von uns erfahren, deswegen haben sie uns weggegeben! Sam, jetzt begreif es doch! Das alles ergibt einen Sinn! Wären es nicht zuviele Zufälle aufeinmal? Die Ketten, die Tatsache, dass wir diese Namen tragen und ich wette, du bist genau wie ich ein Adoptivkind!", meinte er und legte seine Hände auf Sams Schultern. "WIR sind Brüder. Seh es endlich ein!" Blade hatte keine Zeit sich Gedanken darüber zu machen, was er da gesehen hatte und ob es wirklich stimmte. Er hatte solange schon gehofft, irgendwann auf jemanden seiner echten Familie zu treffen und jetzt hatte er jemanden gefunden. Daran wollte er einfach nicht mehr zweifeln.
Nach oben Nach unten
Benutzerprofil anzeigen http://anewwar.forumieren.de
The Master
Adminnickname
avatar

Anzahl der Beiträge : 130
Anmeldedatum : 16.03.08

BeitragThema: Re: Blade | Samuel Blackwell auf "Seventra"   Do Nov 20, 2008 10:33 pm

SAMUEL BLACKWELL
Dass Blade so eindringlich auf ihn einredete, machte die Sache nicht sonderlich besser. Das Problem war der Konflikt. Er war dazu beauftragt worden, seinen Bruder einzubuchten, das konnte er doch nie und nimmer tun! Das alles warf seine ganze Moral über den Haufen und das Schlimme war, dass er Blade glaubte. Er konnte gar nicht mehr anders. Für einen Moment atmete er aus und schloss die Augen, bevor er ihn wieder ansah. "Ok, ich glaube dir ja, aber du musst mir en bisschen Zeit geben, Bruderherz", grinste er ihm zu. "Man erfährt das nicht jeden Tag ... Und ja, ich bin bei einer Adoptivfamilie aufgewachsen und ich bin unserer Mum auch nicht böse. Wenn das wirklich stimmt, was dieser Typ beabsichtigt hat, dann bin ich sogar dankbar für diese Kindheit auf Kashyyyk", erklärte er und hatte zum ersten Mal das Gefühl, dass nicht irgendetwas in seiner Familie fehlte. Ob es Bestimmung gewesen war, dass sie sich hier trafen? An sowas glaubte Sam doch nicht. Nun ja, er hatte aber auch gerade eine Erinnerung gehabt, die rein logisch gesehen unmöglich war. Ihm brannten an die tausend Fragen auf der Zunge und am liebsten würde er sie ihm alle auf einmal stellen, wenn es nur gehen würde.
"Und jetzt? Was machen wir jetzt? Theoretisch sind wir Feinde, ist dir das klar?" Für einen Moment blieb sein Gesicht ernst, bevor er schlemisch die Augenbrauen hochzog. "Ich könnte dich festnehmen, immerhin hast du gerade deine Leibgarde nach draußen geschickt."



BLADE
"Sam, ich brauche keine Leibwache. Rein theoretisch könnte ich dich töten und es so aussehen lassen, als wäre es der Kanzler der Republik gewesen. Glaub mir, rein theoretisch könnten wir uns beide irgendetwas Schreckliches antun, doch wir werden es nicht. Denn wir sind Brüder und wir müssen zusammenhalten oder nicht?", meinte er und grinste. "Und außerdem denke ich, du bist umsonst hier. Ich war in dem Angriff von Coruscant verwickelt, aber auf der Seite der Republik. Somit hab ich das Leben all meiner Leute und mein eigenes für die Republik aufs Spiel gesetzt. Ich hab Kontakt zu einem Senator, der daraufhin mein Kopfgeld aufgelöst hat. Das heißt, ich bin ein freier Mann und Seventra ist nicht mehr Wert wie ein Sack Reis für die Republik. Jetzt ist nur die Frage, was du tun wirst. Gehst du zurück zur Republik oder bleibst du bei deinem Bruder? Wenn ich du wäre, würde ich die zweite Variante wählen, außerdem habe ich etwas zu erledigen, was für die Republik sehr profitabel wäre und wenn du uns helfen würdest, würdest du nur Gutes tun", fügte er grinsend hinzu. "Ich werde gleich im Besprechungssaal alles Weitere erklären, bist du dabei?"



SAMUEL BLACKWELL
Was Blade da erzählte, klang einleuchtend. "Gut, du hast mich erwischt, ich würde es nicht versuchen", gab er offen zu. Auch wenn der Titel eines Bruders den anderen nicht automatisch ungefährlich machte, würde Sam niemals ein Familienmitglied angreifen. Dazu war er einfach eine zu treue Seele und würde es auch immer bleiben.
Als er begann, über die Sache mit Coruscant zu berichten, biss er sich auf die Unterlippe. "Du warst dort? Es muss furchtbar gewesen sein. Aber kein Wunder, dass unsere Datenbank nicht auf dem neusten Stand ist, seit dem Angriff funktioniert auf Coruscant so einiges nicht mehr. Du hast nochmal Glück gehabt", warf er ein und musterte Blades Gesicht.
Sein Angebot war verlockend, doch da waren seine Freunde und seine Familie, die auf Kashyyyk warteten. Er würde Enrico schwer enttäuschen, wenn er ihn einfach hängen ließ. Was würde er wohl sagen, wenn er ihn anfunken würde und erklären: 'Hey, ich hab grad meinen Bruder gefunden und bleibe bei ihm. Wünsch dir viel Spaß bei der Organisation.' Nein, das konnte er ihm nicht antun, doch wenn Blade wirklich die Wahrheit sprach und daran zweifelte er nicht, dann könnte die Sache vielleicht etwas für Enrico und ihn sein. Sein Chef würde ihm zwar vermutlich kündigen, aber er war nicht nur einmal fast aus der Organisation rausgeworfen worden und doch wieder freudig aufgenommen, weil er nun mal zu den Guten und Wagemutigen gehörte.
"Hör zu, Blade, ich kann dir nichts jetzt versprechen. Ich kann mein Leben nicht einfach über den Haufen werfen, ich hab Freunde und ich kann meinen Teampartner nicht so mir nichts dir nichts vor den Kopf stoßen. Aber wenn du nichts dagegen hast, interessieren würde mich schon, was du zu sagen hast - ich vermute, den Rest müssen wir auf später verschieben?" Sam lächelte zum ersten Mal ehrlich und offen. Es erleichterte ungemein zu wissen, dass er zumindest nicht zu denen gehörte, die die Sith unterstützen wollten. Er hätte nicht gewusst, ob er damit klargekommen wäre.



BLADE
Blade grinste bei Sams Antwort. "Ok, das versteh ich. Weißt du, ich hatte nie sowas wie eine richtige Familie und daher musste ich damals nicht überlegen, was ich alles aufgebe, wenn ich hier mitmach. Bei dir ist das wohl was anderes", meinte er und grinste noch breiter. "Ja, das müssen wir wohl wirklich. Dann mal los, es wird Zeit, dass ich dir meine Kollegen vorstelle", meinte er und verließ das Büro, davon ausgehend, dass Sam ihm folgte.
Sie liefen eine ganze Weile durch die Gänge, bis sie schließlich am Besprechungssaal ankamen. Blade drehte sich davor nochmal zu seinem Bruder. "Nur noch eins: Sag da drin nichts Unüberlegtes. Die sind alle leicht reizbar", meinte er noch und ging dann hinein. Es war wohl Zeit seine kleine Anekdode zu halten. Ja, das musste er jetzt wohl, auch wenn er so gar keinen Bock darauf hatte. Ich wünschte, es gebe soetwas wie Gedankenübertragung. Das würde schneller gehen.

_________________
Nach oben Nach unten
Benutzerprofil anzeigen http://anewwar.forumieren.de
 
Blade | Samuel Blackwell auf "Seventra"
Nach oben 
Seite 1 von 1
 Ähnliche Themen
-
» Eiscafe "Tsurara"
» Groove 22: Ki Zaru vs Eustass "Captain" Kid
» "Teatime" - Teeladen und Liams Heimat
» Meine Katze "Nicky"
» Sicher, dass die "Strategie" zum Erfolg führt???

Befugnisse in diesem ForumSie können in diesem Forum nicht antworten
Star Wars - A new War || Archivforum ::  :: Ingame Ausschnitte-
Gehe zu: